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Bericht über die Sommerreise in die Sächsische Schweiz
Eine Reiseerlebnisbeschreibung von Dirk Lohse
11.11.2013 biwag
biwag Sommerreise 2013
26.08.2013 – 07.09.2013
Gasthof Grüner Wald – Sächsische Schweiz
 
Montag 26.08.2013: Abfahrt
Wir treffen uns bei sonnigem Wetter um 09:30 Uhr am biwag-Haus zur Abfahrt der Reise. Alle Reiseteilnehmer sind schon aufgeregt und gespannt was Sie in diesem Jahr auf der Reise erwartet. Nachdem alle Koffer in den Bus eingeladen sind, kann es endlich losgehen. Gegen 10:00 Uhr setzen wir uns in Bewegung in Richtung Berggießhübel in der sächsischen Schweiz.

Wir haben Glück und kommen ohne größere Staus und nach zwei bis drei Pausen gegen 16:30 im Kurort Berggießhübel am Gasthof Grüner Wald an.

Zunächst wurden die Zimmer aufgeteilt, dann ging es daran die Koffer auszupacken. Beim Abendessen konnten sich alle etwas aus der Karte aussuchen.

Nach dem Abendessen verschwanden alle, müde von der anstrengenden Reise in ihren Zimmern.
 


Dienstag 27.08.2013: Dampfschifffahrt Elbe
Nach dem Frühstück trafen wir uns zunächst im Hof um gemeinsam zu überlegen, was wir in den nächsten Tagen so unternehmen wollen. Dabei entschieden wir auch, dass an diesem Tag zunächst eine Schifffahrt auf der Elbe unternommen werden sollte, um die Gegend zunächst einmal besser kennenzulernen.

Nachdem die Verpflegungskisten gepackt waren ging es auch schon los nach Pirna zum Anleger der Sächsischen Dampfschifffahrt. Wir fuhren mit dem Dampfschiff „Meissen“ bis nach Königstein und wieder zurück. Die Fahrt dauerte ca. 3,5 Stunden.  Unterwegs konnten wir die die schönen Felsgebilde der Sächsischen Schweiz bewundern. Auch einen ersten Blick auf die berühmte Bastei konnten wir werfen.

Daneben gab es natürlich auch diverse Züge am Ufer und verschiedenste Wasserfahrzeuge zu bewundern. Zur Stärkung gab es etwas aus unseren mitgebrachten Verpflegungskisten. Einige kauften sich auch an Bord des Schiffes Pommes oder ein Eis.
Wieder in Prina angekommen, ging es nach einigen Wirrungen, wie wir wieder zurück zu unserem Gasthof, wo es nach kurzer Ruhepause dann auch schon das Abendessen gab. Nachdem Essen haben sich alle auf ihre Zimmer zurückzogen, um den Abend entspannt ausklingen zu lassen.
 
Mittwoch 28.08.2013: Kirnitzschtalbahn
Wir sind nach dem Frühstück mit dem Bus nach Bad Schandau gefahren, um von dort mit einer Straßenbahn in das Kirnitzschtal zu fahren.  In Bad Schandau angekommen, mussten wir zunächst vom Parkplatz zur Haltestelle der Kirnitzschtalbahn etwa 15 Minuten zu Fuß gehen.

An der Haltestelle angekommen mussten wir zunächst feststellen, dass es dort ziemlich voll war und so musste die erste Bahn ohne uns fahren. Die nächste Bahn war dann zum Glück nicht so voll und wir könnten gemütlich vorbei an der schönen Landschaft mit der Bahn fahren.


Am Lichtenhainer Wasserfall angekommen, stärkten wir uns zunächst. Danach teilte sich die Gruppe, einige wollten eine Wanderung zum Kuhstall, einem großen Felsentor wagen, die anderen blieben am Lichtenhainer Wasserfall zurück. Der Weg führte durch einen Wald und stieg stetig an. Nach einiger Zeit wurde der Weg Carola und Martin zu anstrengend. Sie setzten sich auf einen Baumstamm und warteten dort auf uns.

Ole und Kai wollten aber weiterhin versuchen das Ziel zu erreichen. Nach weiten 10 Minuten gelang dies auch und wurde mit einem schönen Ausblick belohnt. Nachdem wir uns die Himmelsleiter, einer zwischen zwei Felswänden befindliche engen Treppe angesehen haben, machten wir uns wieder an den Abstieg, damit auch Carola und Martin nicht so lange auf uns warten mussten.

Nach dem nicht mehr ganz so anstrengendem Abstieg erreichten wir wieder den Lichtenhainer Wasserfall, und den Rest der Gruppe. Wir machten uns an die Rückfahrt mit der Straßenbahn und dann mit unserem Bus zurück zu unserer Unterkunft.
 
Donnerstag 29.08.2013: Schwimmen Geibeltbad Pirna
Nach den ersten anstrengenden Tagen sollte es heute etwas entspannter zugehen und so fuhren wir nach Pirna in das Geibeltbad.

Da Horst nicht mitkommen wollte zum Schwimmen, aber auch nicht den ganzen Tag in seinem Zimmer in der Unterkunft verbringen wollte, setzten wir ihn an der Anlegestelle in Pirna ab, wo er sich bei schönem sonnigen Wetter auf eine Bank setzen konnte und trotzdem einiges zu beobachten hatte.

Im Schwimmbad war es nicht sonderlich voll und so konnten wir ausgiebig schwimmen, plantschen und rutschen. Kai zog wie üblich seine Bahnen.

Natürlich gehörte zu einem Schwimmbadbesuch auch eine angemessene Stärkung mit Pommes.

Nach dem schwimmen holten wir Horst wieder ab und sahen uns bei der Gelegenheit die Stadt Pirna an. Es gab leider nur sehr wenige geöffnete Geschäfte, da diese durch die Flut noch erheblich beschädigt waren und so mussten wir uns mit einem Eis und Kaffee begnügen.

Nach dem Abendessen fuhr ich noch gemeinsam mit Ole nach Dresden, da am heutigen Abend Nikolas mit dem Zug aus Hamburg kam. Er konnte leider nicht eher anreisen, da er als Schauspieler zuvor noch Proben hatte.


Freitag: 30.08.2013: Festung Königstein
Heute stand der nächste große Ausflug an. Wir wollten uns die bekannte Festung Königstein ansehen. Am Parkplatz angekommen, ging es zunächst mit einer Bimmelbahn in Richtung Festung. Von der Endhaltestelle mussten wir uns dann zu Fuß weiter hinauf zur Festungsanlage begeben. Der anstrengende Marsch wurde belohnt mit tollen Ausblicken auf die Elbe und die Sächsische Schweiz.

Nach einiger Zeit suchten wir uns auf der sehr gut besuchten Festung ein ruhiges Plätzchen um unseren Mittags-Snack zu uns zu nehmen.

Auf dem Weg zurück zum Parkplatz entschieden wir uns nicht wieder die Bimmelbahn, die ohnehin nur sehr kurz fuhr, zu nehmen, sondern diesmal zu Fuß zu gehen.

Am Bus angekommen bestieg Kai den Fahrersitz und erzählte uns, dass er den Bus jetzt fahren wolle. Natürlich war das nur ein kleiner Scherz von ihm und so ging es zurück zur Unterkunft.

Dort angekommen, entschieden wir, da es nach recht früh am Tag war mal in den Ort zu gehen und dort ein leckeres Eis zu Essen.








Nach dem Eis hatten Regine und Nikolas noch Lust mit Brigitte und mir einen Spaziergang zum Bismarckturm zu machen. Carola und Martin wollten sich lieber etwas ausruhen und gingen zurück in die Unterkunft.

Nach den ersten anstiegen war Regine kaputt und wollte lieber wieder umdrehen und so setzten Brigitte und Nikolas allein ihren Spaziergang zum Turm fort. In der Unterkunft angekommen, stiegen Regine und ich in den Bus um dennoch den Aussichtsturm zu erreichen, auch Carola entschied sich nun mitzukommen.

Nach den vielen Treppen wurden wir mit einer schönen Aussicht und leider auch mit sehr vielen fliegenden Ameisen belohnt. Zurück zur Unterkunft fuhren dann alle mit dem Bus. Nach dem Abendessen trafen sich dann noch ein paar um gemeinsam eine DVD anzusehen.
 
Samstag 31.08.2013: Karl-May-Museum und Rollhitschenrennen
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung Radebeul, zum dortigen Karl-May Museum. In dem Museum gab es neben einigem Wissenswerten über Indianer auch das Arbeitszimmer von Karl-May und vieles weitere zu sehen.

Im Anschluss fuhren wir in die Rosenthaler Heide zum dortigen Rollhitschenrennen. Beim Rollhitschenrennen rollen Piloten mit ihren selbst gebastelten Fahrzeugen den Berg hinunter. Es gab die verschiedensten Fahrzeuge zu sehen. So gab es z.B. ein Sofa oder eine Autoachse mit Autositz und Fahrradlenker. So gab es viel zu sehen und wir kehrten mit vielen Eindrücken zurück zum Gasthof Grüner Wald.
 

Sonntag 01.09.2013: Elbe-Freizeitland und Minigolf
Das Elbe-Freizeitland in Königstein, ein Vergnügungspark war das Ziel des heutigen Tages. Im Park angekommen hieß es zunächst einmal seine ruhige Hand zu testen an einem riesigen elektrischen Draht. Danach fuhren einige mit den elektrischen Karts oder mit der Skyrail, die mit Muskelkraft angetrieben wurde.

Danach ging es zu den Trampolinen, wo sich einige sportlich mit Trampolinspringen beschäftigten. Nach der sportlichen Anstrengung, gab es erst mal eine Stärkung mit Blick auf die Elbe.

Im Anschluß gingen wir zur Falknershow. Hier gab es viele verschiedene Greifvögel zu sehen. Der Falkner informierte uns sehr unterhaltsam über die Greifvögel.

Nach einer kurzen Fahrt mit der Parkbahn wollten einige noch zum Abschluss in den großen Irrgarten. Im Irrgarten war es gar nicht so leicht, wir mussten über verschiedene Hindernisse, durch ein komplett dunkles Haus uns den Weg zum Ausgang suchen. Regine hatte schon Angst überhaupt nicht mehr aus dem Irrgarten herauszufinden. Deshalb bekam sie auch als sie den Ausgang erreicht hatte einen Siegerkranz von Brigitte überreicht.

Da Martin schon im Freizeitpark gerne Minigolf spielen wollte, wir ihm diese aufgrund der sehr schlechten Bahn allerdings nicht ermöglichen konnten, entschieden wir uns dieses jetzt an der Minigolfanlage am Königstein nachzuholen.

Nach einem Eis zur Stärkung gingen wir dann in den sportlichen Minigolf Wettstreit und kehrten im Anschluss geschafft in unsere Unterkunft zurück.

 

Montag 02.09.2013: Schwimmen Geibeltbad Pirna
Aufgrund des schlechten Wetters entschieden wir uns gegen unsere Planung die Bastei zu besuchen und gingen stattdessen lieber in Pirna zum Schwimmen.

Das Schwimmbad war uns ja bereits bekannt und so konnten wir noch einmal ausgiebig die Rutschen und Schwimmbecken nutzen. Natürlich musste es auch diesmal die obligatorischen Pommes geben.

Der Nachmittag war dann nach den anstrengenden Tagen zum Entspannen da. Nach dem Abendessen gab es dann noch bei einem kleinen Spieleabend eine Partie Mensch-ärgere-Dich nicht.
 





Dienstag 03.09.2013: Dresden
Am heutigen Tag fuhren wir nach Dresden. Leider war es sehr bewölkt und zunächst regnete es auch. Wir parkten am Hauptbahnhof und fuhren mit der Straßenbahn in die Altstadt. Dort angekommen sahen wir uns zunächst den Zwinger an. Im Anschluss besuchten wir mit einer Führung die Semperoper. Es gab dort sehr schön verzierte Räume zu sehen, bei denen nicht immer alles so war wie es aussah. Auch den Publikumsraum mit der Bühne konnten wir uns ansehen.

Durch die Dresdener Altstadt führte danach unsere Weg in Richtung Frauenkirche, die sich einige dann auch von innen angesehen haben.

Danach gingen wir erst einmal in ein Café und stärkten uns bei Kaffee und Kuchen, bevor wir uns wieder mit der Straßenbahn in Richtung des Dresdener Hauptbahnhofs machten. Dort angekommen mussten wir uns schon wieder von Nikolas verabschieden, der die Reise leider schon wieder aufgrund von Theaterproben in Hamburg beenden musste.

Alle anderen machten sich auf die Rückreise zu unserer Urlaubsunterkunft.
 

Mittwoch 04.09.2013: Zoo Dresden
Heute führte uns der Weg schon wieder nach Dresden. Diesmal wollten wir den Zoo besuchen. Im Zoo gab es viele interessante Tiere zu sehen. Erdmännchen, Pinguine. Leoparden und Faultiere waren nur einige der Tiere die wir zu sehen bekamen.

Auch elektrische Karts gab es hier, auf denen einige erneut eine schnelle Runde drehten. Da es im Zoo sehr viel zu sehen gab, hielten wir uns hier den ganzen Tag auf. Zum Abschluss fütterten wir noch einen Pfau mit ein paar Stücken von unseren Keksen. Danach ging es auch schon wieder zurück nach Berggießhübel zum Abendessen.
 



Donnerstag 05.09.2013: Bastei
Heute war endlich wieder richtig gutes Wetter und so konnten wir heute die Bastei besuchen. Vom Parkplatz ging es zunächst mit einem Shuttelbus zur Bastei. Dort angekommen mussten wir noch etwas laufen, bevor wir den ersten Aussichtspunkt, auf die Elbe und die Basteibrücke genießen konnten.

Nach diesem ersten Blick machten wir uns hinab zur eigentlichen Basteibrücke, von wo aus es einige schöne Ausblicke gab. Am Ende der Basteibrücke lag die Felsenburg Neurathen, die wir uns bei der Gelegenheit auch noch angesehen haben, zumal es von dort die schönsten Blicke auf die Basteibrücke gab. In der Felsenburg machten wir dann auch unsere Mittagspause.

Danach entschieden Carola, Regine und Kai, dass sie gemeinsam mit Brigitte den Fußweg hinunter nach Rathen gehen wollten. Ich ging mit Martin, Ole und Horst zurück zum Bus und wir holten die anderen dann unten wieder ab und fuhren gemeinsam zurück.

Nach dem Abendessen fuhren wir noch einmal in den Nachbarort Bad Gottleuba, wo es ein Kegeln für Gäste geben sollte.

Da das Kegeln auf einer Wettkampfbahn stattfand, hatte die Veranstalter zunächst bedenken, dass wir die Kegelbahn aufgrund unserer „unkonventionellen“ Kegeltechnik die Bahn beschädigen könnten. Wir durften dann aber doch bleiben und hatten viel Spaß beim Kegeln.
 
 
 
 
Freitag 06.09.2013: Altenberg und Eisessen in Berggießhübel
An unserem letzten Tag wollten wir noch einmal in die Berge fahren. In Altenberg, sollte es mehr Geschäfte geben, da in den Orten an der Elbe vieles Aufgrund der Flut geschlossen war.

Leider gab es auch hier nicht mehr Geschäfte, aber wir hatten dennoch einen schönen kleinen Ausflug.

Wieder in der Unterkunft angekommen, wurden die Koffer für die Abreise am nächsten Tag gepackt, bevor wir abschließend noch einmal in den Ort gegangen sind und dort ein schönes Eis gegessen haben.

Nach dem Abendessen gingen alle früh auf ihr Zimmer um ausgeschlafen die Rückreise antreten zu können.

 
Samstag 07.09.2013: Rückreise
Heute war der Tag der Abreise. Vor dem Frühstück brachten alle ihre Koffer nach unten und sie wurden in den Bus geladen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung Hamburg. Leider hatten wir bei der Rückreise nicht so viel Glück wie auf der Hinfahrt und mussten den ein oder anderen Stau ertragen.



Durch die vielen Staus kamen wir später als geplant in Hamburg an. Die Eltern warteten schon bei unserer Ankunft.

Bei der Verabschiedung hörte ich noch von allen Teilnehmer, dass sie im nächsten Jahr auch wieder dabei sein möchten. 

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